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 Die Ausstellung
 


 

 

 

Die Ausstellung

   
Im Dampferschuppen am "Alten Hafen" befindet sich die Ausstellung "Seefahrt tut Not".
Sie wird von einer Arbeitsgruppe von Seeleuten, Fischern und Seglern in eigener Regie betreut und erweitert.
Diese Ausstellung ist mittlerweile mit einer eigenen Internetpräsenz zugänglich.
In fünf Räumen werden jeweils eigene Themenkreise dargestellt.

   
Geschichte der Pellwormer Fährgesellschaft:
Sie wurde 1872 gegründet und führte vom ersten Raddampfer bis zu den modernen Autofähren von heute.
Das erste Motorschiff der Reederei wurde 1902 gebaut, ein Model des Schiffrumpfes existiert noch.
   
Hier sehen Sie einige aus gestrandeten Schiffen geborgene Gegenstände
   
Das Retten von Leben aus Seenot war schon immer eine Ehrensache und wurde oftmals unter Einsatz des eigenen Lebens durch Freiwillige durchgeführt.
Mit Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger im Jahre 1865 wurde erstmals koordiniert ein Rettungswesen aufgebaut.
Die Gesellschaft erhält sich bis heute ausschließlich durch Spenden.
Das nebenstehende Foto zeigt eine Rettungsgruppe mit Leinenschußgerät.
   
Für Pellwormer ist der Einsatz des Rettungskreuzers für Krankentransporte und als Eisbrecher in strengen Wintern von großer Bedeutung.
   
Eine Abteilung ist der Pellwormer Küstenschiffahrt und Fischerei gewidmet.
Hier sehen Sie den Rückenwirbel eines Wales. Der Knochen fand sich im Netz eines Fischers.
   
Nebenstehend die Nachstellung eines Navigationsraumes (Kartenraum) eines Frachtschiffes des vorherigen Jahrhunderts.
Moderne Navigationshilfen wie Radar und GPS blieben der Küstenschiffahrt noch lange Zeit vorenthalten und setzen sich erst in neuerer Zeit durch.
   
Traditionelle Geräte wie Handlot und Handlog bildeten nach wie vor die Handwerkzeuge der Seefahrt, wie sie im Grunde seit der Zeit der Segelschiffe üblich waren
   
Auch die Kommandobrücke (Ruderhaus) war rein funktionell als Aufstellplatz für Kompaßstand, Ruderrad, und Maschinentelegraf ausgelegt. Der Aspekt als Schutz vor Wind und Wetter für die Besatzung zu dienen, war eher nebensächlich.
   
Das im Vorschiff gelegene Kabelgatt diente als Lager für Farben, Leinen und andere Verbrauchsmaterialien, die man benötigte um den täglichen Kampf gegen Wind und Wetter, Rost und Salz zu führen.
   
Weitere Ausstellungen zur Inselgeschichte finden Sie in unserem Inselmuseum im Dachgeschoß der Touristinformation.
Es gibt auch noch das rein privat geführte Rungholtmuseum im Westteil der Insel, in dem mit großer Sachkunde an Hand von im Watt gefundener Artefakte die Entstehungsgeschichte der Insel in den letzten 600 Jahren dargestellt wird.
Auch unsere Kirchen spiegeln mit ihrem Inventar die Inselgeschichte sehr lebendig wieder.
Es gibt einen sehr regen friesischen Trachtenverein und einen Shantychor, die die Vergangenheit in Erinnerung zu halten versuchen.
Kleinere wechselnde Kunst- und Fotoausstellungen runden das Bild ab.
Wer sich für die Region Uthlande, die Inseln und Halligen im allgemeinen interessiert, findet eine sehr gute Informionsquelle an dieser Stelle.

   
   
   
   
 

 

 

 



     

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